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Rezensionen

Georg Thiel
21 Rezensionen

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Vergangenheitsbewältigung mit Humor und Zynismus 02. Mai 2018
Rechtzeítig zum Gedenkjahr 2018 ein Roman der sich mit der Vergangenheitsbewältigung eines Opfers der Nazizeit in Österreich beschäftigt.
Das erste Drittel ist etwas langatmig, dann jedoch gewinnt die Geschichte an Tempo. Dem Autor gelingt es mit Humor und Zynismus die Reise eines Engländers, der mit 15 Naziösterreich verlassen musste, zurück in die Vergangenheit zu beschreiben.
Übrerraschend humorvoll trotz des Themas.
Unbedingt lesen.
Unglaublich! 02. Mai 2018
Es ist die Geschichte des Fotografen Titus und seiner unaufgearbeiteten Vergangenheit als Naziopfer, die Georg Thiel erzählt. Ob Manchester, Brüssel oder Wien, jeder dieser Orte bedient sich auf unnachahmliche Art einer angepassten Ausdrucksweise. Aber das Ende in Bruchleiten ist für mich eine Meisterleistung. Zweieinhalbmal gelesen, einfach unglaublich.
Die Macht der Demütigung 02. Mai 2018
20 Jahre nach dem Anschluss Österreichs kehrt Fotograf Titus, in die Stadt seiner (Alb)träume zurück. Thiel erzählt uns die Geschichte über den Zusammenprall von Macht und Ohnmacht, Angst, Unterwerfung, Demütigung, …
Erstklassige Sprache, mit dem Witz wie ästhetischer Eispickel, mit Spitze und Schneide.

Nach 80 Jahren, dürfen wir keinen Schlussstrich unter die NS-Zeit ziehen, weil die Gesellschaft – darunter all jene, die einst „arisierte“ Wohnungen, Galerien, Kanzleien geerbt haben, nach wie vor die Nutznießer der einstigen NS-Verbrechen sind.

Sehr gut recherchiert. Ein kleines Buch mit einem großen Anspruch.
Einfach großartig! 01. Mai 2018
Jud von Georg Thiel beschreibt rückblendenartig die vielfältigen Traumatisierungen des Hauptprotagonisten Titus in den Kriegsjahren 1938-1945. Ein Österreichbesuch
dient der Aufarbeitung versteckter Verletzungen und wird schließlich der Ausgangspunkt für ein erfüllteres, zukünftiges Leben. Dem Autor ist es wunderbar gelungen die schwierige Thematik der Judenverfolgung leichtfüßig zu erzählen. Dieses spannend geschriebene Buch ist absolut empfehlenswert.
Lesevergnügen der besonderen Art 30. April 2018
Mit unglaublichem Sprachwitz führt der Autor den Leser durch die verschiedenen europäischen Charaktere, um später an einem österreichischen wunden Punkt elegant vorbeizumanövrieren. Die Geschichte regt zu vielen Diskussionen über politische Entwicklungen, menschliche Schwächen und Stereotypen an. Sehr zu empfehlen!
Außergewöhnlich 30. April 2018
Mit wunderbarem Humor erzählt Georg Thiel über ein beschämendes Kapitel der österreichischen Geschichte und es ist große Kunst,daß es dem Autor gelingt, die Gräuel so zu verpacken,daß dem Leser das Lachen nicht im Hals steckenbleibt ! Aktueller denn je - absolut lesenswert !
Rabenschwarze Tragik 22. April 2018
Titus, heruntergekommener Fotograf, begleitet den Reporter Rupert zur Weltausstellung nach Brüssel, bei der er die Wienerin Erika kennenlernt. Sie bringt ihn dazu, sich der Vergangenheit zu stellen.

Thiel schafft es, mit seinem bissigen Wortwitz den Leser in den Bann zu ziehen. Seine besondere Ausdrucksweise macht das Buch zu einem kurzweiligen Lesevergnügen. Trotz des ernsten Themas.
Eine absolute Leseempfehlung!
Der Mann hat Humor 18. April 2018
Georg Thiel zeigt uns, wie man ein ernstes Thema humorvoll aufarbeiten kann - vor allem am Anfang des Buches. Der Überraschungseffekt wäre jedoch größer, wenn man als Titel nicht "Jud" gewählt hätte.
Besonders gefallen hat mir, wie die unterschiedlichen Charaktere ihre sehr eigene Sprache sprechen.
Ein Höhepunkt ist wohl der Besuch der Brüsseler Weltausstellung - großartig.
Von England über Brüssel nach Bruchleithen 02. April 2018
So lange es Täter/Menschen mit folgender Einstellung gibt: "Es ist nicht meine Schuld, dass der Nationalsozialismus die herrschende Ideologie dieser Jahre gewesen ist. Dass man von uns unerschütterlichen Glauben, unbändigen Willen, ungebeugten Opfermutter eingefordert hat." braucht es solche Bücher. Lassen Sie sich auf die Geschichte (Roman/Fiction) ein.
Österreichische Tragikomödie 22. März 2018
Rache ist süß! Besonders an einem Lehrer, der einen vor 20 Jahren im Jahre 1938 politisch vergewaltigt hat. Eine zutiefst österreichische Tragikomödie, die zur Pflicht erhoben wird!
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