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Rezensionen




Das Abenteuer in der St. Valentins-Kirche 21. Juli 2019
von LEXI
Das Abenteuer in der St. Valentins-Kirche

„Et absterget Deus omnem lacrimam ab oculis“ – Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.

Mit dem ersten Band der Reihe um „Die 4 vom See“ verbindet das Autorenduo Alexander Lombardi und Sandra Binder einen spannenden Abenteuerroman für Jugendliche mit einem Ausflug in die Geschichte der Christen in Rom vor 1883 Jahren. Christliche Werte werden in diesem Buch hochgehalten, der oben genannte Vers aus der Offenbarung des Johannes im Neuen Testament hat besonders für den Handlungsstrang in der Vergangenheit eine relevante Bedeutung. Das Buch besticht durch einen äußerst einnehmenden Schreibstil und beginnt mit einem regelrechten Schreckensszenario. Dem elfjährigen Benjamin, einziges Kind einer angesehenen jüdischen Familie, gelingt die Flucht aus dem brennenden Jerusalem. Sein Vater vertraut ihm eine goldene Schale von unschätzbarem Wert an, die darüber hinaus ein Symbol für Hoffnung und Rettung darstellt. Sie sicher aufzubewahren und nach Möglichkeit irgendwann wieder einmal in den Tempel zurückzubringen, ist fortan die Lebensaufgabe des Jungen.

Der zweite Handlungsstrang erzählt die Geschichte von drei Freunden und ihren Erlebnissen im Sommer 2018 am Starnberger See in Bayern. Antonia Reichmann, Emma Weiß und Franky Giuliani sind zwölf Jahre alt und nicht nur in der Schule, sondern auch in ihrer Freizeit die allerbesten Freunde. Als Antonias Eltern eine neue Sekretärin in ihrer Jugendherberge „Seeburg“ einstellen, zieht Angelika Rahn mit ihrem zwölfjährigen Sohn Jaron bei Andreas und Gitti Reichmann ein. Antonia steht dem sportlichen blonden Jungen mit den blauen Augen zunächst ablehnend gegenüber, muss jedoch rasch erkennen, dass Jaron eine echte Bereicherung darstellt. „Die 4 vom See“ sind bald eine eingeschworene Gemeinschaft und erleben ungeahnte Abenteuer. Sie beschatten einen vermeintlichen Fahrraddieb, untersuchen das Verschwinden zweier wertvoller Ikonen und entdecken einen Geheimgang mit einer verborgenen Gruft, die weitere Rätsel aufgibt. Aufregung, Spannung und einige Verwicklungen sind vorprogrammiert, und laufende Rückblicke in die Vergangenheit zum Juden Benjamin lassen nach und nach Zusammenhänge erkennen. Den jugendlichen Leser erwartet ein hoch interessantes Abenteuer mit wundervoll ausgearbeiteten Protagonisten und liebenswerten Nebenfiguren, einer großen Portion Spannung sowie einer starken Gewichtung auf den christlichen Glauben.

Das Buch punktet darüber hinaus durch ein farbenfrohes Cover in hochwertiger Aufmachung mit einer Abbildung der vier Freunde und einem lesefreundlichen Großdruck mit großzügigem Zeilenabstand. Die Gedanken der handelnden Figuren werden kursiv dargestellt. Die Inhalte der beiden Handlungsstränge sind durch zwei verschiedene Schriftarten und durch eine individuelle Gestaltung der Kapitelüberschrift besonders übersichtlich dargestellt. Auf diese Weise ist jeder Wechsel zwischen Zeit und Schauplatz bereits vorab klar erkennbar.

Nach einem aufregenden Finale sind die meisten Rätsel gelöst und offene Fragen beantwortet… jedoch nicht alle! Das Buch endet mit einem Cliffhanger und dem Hinweis auf die Fortsetzung dieser spannenden Abenteuergeschichte im zweiten Band dieser Reihe im September 2019. Ich freue mich bereits jetzt darauf. Begeisterte fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

4 Freunde auf der Suche nach der Wahrheit und ein Schatz und seine Vergangenheit 04. Juli 2019
Die 4 vom See: Die verborgene Gruft und das Ende aller Tränen von Alexander Lombardi und Sandra Binder ist der Auftakt zu einer neuen Abenteuer - Reihe rund um den Starnberger See und ist im SCM -Verlag erschienen.
Die 4 vom See, das sind Antonia, Emma, Franky und Jaron, deren Freundschaft aufgrund eines Ikonen-Raubes und eines persönlichen Verdachts in Gefahr gerät.

Die beiden Autoren haben einen spannenden und gut lesbaren Abenteuer-Roman für wissbegierige Kinder geschrieben, die sich leicht mit den hier beschrieben Charakteren der jungen Detektive identifizieren können.
Es ist sozusagen eine Geschichte in der Geschichte.
Die Rahmengeschichte spielt in der Gegenwart und es gibt immer wieder Einblicke in die Geschehnisse der Vergangenheit.

Als zwei wertvolle Ikone aus der Dorfkirche verschwinden, richten sich alle Verdachtsmomente gegen Antonia´s Vater.
Antonia gerät damit in einen Vertrauenskonflikt zwischen dem was an Indizien sichtbar ist und ihrer persönlichen Beziehung zu ihrem geliebten Vater.
Mit allen Mitteln versucht sie gemeinsam mit ihren Freunden den Fall zu lösen und die Unschuld von ihm zu beweisen.
Dabei stoßen die Freunde auf eine verborgene Gruft und Teilstücke eines Schatzes, der aus einer anderen Zeit stammt.

Fazit:
Zwei gleichweise fesselnde Erzähl-Stränge werden hier präsentiert und durch das Verbindungsteil eines rätselhaften Schatzes miteinander verknüpft, sodass ein Spannungsbogen entsteht, der junge Leser begeistern wird.
Die Charaktere der hier beschriebenen Teens sind vielfältig und sympathisch und ihre Gefühlswelt wird realitätsnah dargestellt.
Kein pädagogischer Zeigefinger und keine moralisierenden Sprüche, eine Geschichte, die einfach Spaß macht zu lesen.
Eine tolles Buch, das sowohl Leseratten anspricht und zugleich das Potential hat Nicht-Leser zu begeisterten Neu-Lesern zu machen.