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Rezensionen

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Die Dirigentin
von Maria Peters
Frauenpower 03. August 2020
von begine

Die Schriftstellerin Maria Peters zeigt in ihrem Roman „Die Dirigentin“
den Werdegang der Dirigentin Antonia Brico.
Die lebte von 1902 bis 1989. Sie wurde in den Niederlanden geboren und kam als Kleinkind nach New York.
Schon als fünfjährige, als sie in einer Kirche die Orgel hört, schleicht sie sich hoch. Sie1902 entwickelt sich zu einer Trocken Klavierspielerin, denn die Nachbarn wollen nicht gestört werden. Diese Kindheitserinnerungen sind interessant und gut eingebracht.

Als Erwachsene lässt sie sich einiges einfallen um ihren Traum zu leben.
Ab 1926 kämpft sie, aber die wollen keine Frauen. Sie schafft es dann auch, mir gefiel wie sie dann ein reines Frauenorchester dirigierte.
Maria Peters ist auch Filmemacherin und hat das Leben der Dirigentin auch verfilmt.

Die Geschichte gefiel mir gut




After The Fire
von Will Hill
After the Fire 03. August 2020
Die Story wird aus der Sicht von Moonbeam, der 17-jährigen Protagonistin erzählt. Die Kapitel unterteilen sich in "davor" und "danach", also in Ereignisse vor und nach dem Feuer - wie der Titel schon erahnen lässt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, die Sprache passt zur Protagonistin und gibt eine authentisches Bild. Der Autor schafft es mit der Sprache eine sehr bedrückende und beklemmende, gleichzeitig aber auch wohlwohlennde Atmosphäre zu schaffen. Dieses Buch hat eher eine leise und grundlegende Spannung in sich - eigentlich gibt es keinen großen Knall. Die Spannung zieht sich aber durch jede Seite und schwillt immer mehr an.

Die Handlung selbst wird im Rahmen von psychotherapeutischen Gesprächssitzungen erzählt, wirkt aber vor allem in den "davor"-Kapiteln so, als wäre man als Leser/in mittendrin in den Geschehnissen. Das lässt die eigentlich schon vergangenen Ereignisse noch viel präsenter und realer wirken. In der Gegenwart ("danach") wird deutlich, wie sehr Moonbeam und die anderen Kinder der Basis mit sich selbst und ihren Erlebnissen kämpfen. Die emotionalen Wirrwarre wurde für mein Erachten sehr authentisch und vielschichtig wiedergegeben - ich habe die Darstellung der Traumata sehr authentisch empfunden.

Die Story entwickelt sich mit dem Verlauf der Gesprächssitzungen, die Stimmung wird vertrauensvoller, die Einblicke in die Vergangenheit von Moonbeam weiter und nicht minder erschreckender.

Ich habe alle Charaktere sehr gemocht und fand niemanden unsympathisch, die individuellen Leiden und Kämpfe der Kinder wurden gut dargestellt. Auch die Nebencharaktere waren für mich insgesamt realistisch.

Insgesamt bin ich von diesem Buch mehr als begeistert. Die Spannung war für mich von der ersten bis zur letzten Seite fassbar und hat mich an das Buch gefesselt. Das Setting war authentisch und originell, die Handlung beinah schon erschreckend.

Im Nachwort beschreibt der Autor, dass er zu diesem Buch von realen Ereignissen inspiriert wurde, was meinen Blick auf das Buch nochmals geändert hat. Ich bin wirklich begeistert!

Wirklich leben heißt entscheiden
von Christian Redl; Tom Gschwandtner
Wirklich Leben heißt entscheiden 03. August 2020
Dieses Buch gliedert sich in 14 kurzweilige Kapitel, die allesamt in einer sehr angenehmen und flüssigen Sprache verfasst sind. Jedes Kapitel hat in sich den gleichen Aufbau: einen eher allgemeinen Part, dann folgen persönliche Anekdoten der zwei Autoren. Diese persönlichen Erfahrungen und Geschichten haben mir ermöglicht einen sehr intimen Blick auf einige Bereiche des Lebens der Autoren zu werfen.

So richtig packen konnte mich der Inhalt dann aber nicht. Und so recht kann ich nicht nachvollziehen woran es lag. Zum einen handelt es sich bei diesem Buch eindeutig nicht um einen reinen Ratgeber - dazu wurde hier zu wenig Rat gegeben. Andererseits ist deutlich, dass der/die Leser/in persönlich etwas aus den Anekdoten ziehen soll und die eigene Lebens- und Denkweise überprüfen sollte. Dieser Ansatz war zu erkennen, für mich jedoch ein wenig zu versteckt. Die beiden Autoren wirken nciht belehrend, sondern zeigen durch eigene Erfahrungen knifflige oder wegweisende Augenblicke auf. Ich persönlich hatte jedoch an der ein oder anderen Stelle dies auf mein eigenes Leben zu projizieren - dafür waren die Lebenswelten der Autoren zu sehr von der meinen entfernt. An anderen Stellen konnte ich deutlich eine Brücke schlagen und feststellen, dass diese Leitsätze des Buches bereits auf mein Entscheidungsverhalten zutreffen.

So recht weiß ich also noch nicht, was ich mit diesem Buch anfangen soll. Ich habe gern über die Schicksale der Autoren gelesen, habe mir an vielen Stellen eine tiefergehende Auseinandersetzung mit den persönlichen Schicksalen und weniger Allgemeinplätze gewünscht.

Insgesamt habe ich das Buch durchaus gern gelesen, der Impact auf mein Leben ist dann aber doch eher gering schätze ich.
Die Mayas 03. August 2020
Achtung! Wer meine Geschichte lesen will, muss sich zu völligem Stillschweigen verpflichten. Das meine ich ernst! Oder möchtest du, dass die Götter ihre Wie-räche-ich-mich-möglichst-grausam-an-einem-Teenager-Skills an mir ausprobieren? Wenn die rausfinden, dass ich den Todesgott befreit und auf die Welt losgelassen habe ... Dann geht's mir so was von an den Kragen! Also: Wenn du dieses Buch aufschlägst, hängst du mit drin. Ich habe dich gewarnt!


Ich liebe sämtliche Götter und alles was damit zu tun hat. Ich habe schon bevor ich lesen konnte für mein Lebengerne die CD mit den Göttersagen gehöht. Natürlich habe ich Percy Jackson gelesen und natürlich war ich unglaublich gespannt auf das Buch, wenn es schon für Fans von Percy Jackson angepriesen wird.
Vielleicht wäre es aber besser gewesen, es nicht als Nachfolger anzubiedern, manchmal möchte man vielleicht lieber unbedarft an die Sache rangehen, denn an Percy Jackson kommt es nicht ran. Es ist einfach ganz anders, aber es ist gut, richtig gut. Ein gelungener Auftakt, die Mayas sind auch tolle Götter.
Absolut lesenswert, spannend, unterhaltsam und humorvoll. Für junge Leser und alle die jung geblieben sind und Bücher mit und über Götter mögen..

Kinder backen mit Christina
von Christina Bauer
Informativ und Familiär 03. August 2020
Backen mit Kindern - das ist Mehl auf Nasenspitzen verteilen & ein bisschen Teig aus der Schüssel stibiezen, Zeitverbringen & heimlich Schokostreusel verputzen! Christina Bauer hat mit ihren beiden Kindern Magdalena und Thomas neue und vor allem einfache Rezepte ausprobiert und aufgeschrieben - für Brot, süße Leckereien und kleine Snacks, die dann auch ganz sicher im Bauch landen. Weil sie sensationell schmecken, zum Anbeißen ausschauen, Gesund sind und vor allem: weil die Kinder selbst mitgebacken haben. Den Teig gerührt und geknetet, die Eier aufgeschlagen und die fertigen Brötchen in beliebig viele Körner getaucht. Die Teigstränge zu knuffigen Hasen geformt oder Würstchen auf Spieße gefädelt und in eine knusprige Brothülle gewickelt.


Eine ganz tolle Mischung zwischen Kindgerechten Rezepten und Informationen zu den Zutaten. Es wird das verschiedene Mehl vorgestellt, die sonstigen Zutaten und auch das Vorstellen der Geräte und Hilfen die die Kinder brauchen.
Aber auch viel privates von Christina und ihren Kindern und dem Leben auf ihrem Bauernhof.

Für jede Jahreszeit ist was dabei und es wird auch nicht nur gebacken, sondern es für sich Eis und selbstgemachten Joghurt.


Ich bin dein Tod
von Inge Löhnig
Dühnfort als Profiler 03. August 2020
Ich bin dein Tod, Kriminalroman von Inge Löhnig, 306 Seiten, erschienen bei Ullstein ebooks.
Der 9. Teil der Kommissar Dühnfort Reihe.
Ein Mörder schickt seinen Opfern skurrile Nachrichten bevor er sie tötet. Kommissar Dühnfort hat gerade seine neue Stelle in der Abteilung Operative Fallanalyse angetreten und ihm fehlt die tägliche Ermittlungsarbeit. Als das Team der Profiler im Laufe mehrerer Wochen zu verschiedenen Tatorten gerufen wird, erkennt er als Erster den Zusammenhang. Doch sein Vorgesetzter glaubt nicht an einen Serienmörder. Kann sich Dühnfort durchsetzen?
Schon der Prolog hat mich erwischt und gewährt einen packenden Einstieg in den Roman. 49 spannende Kapitel, mit Ort und Datum überschrieben, garantieren dem Leser, jederzeit den Überblick zu behalten. Schlagfertige Dialoge und ein spannender und bildhafter Schreibstil lassen die Seiten nur so dahinfliegen. Aufgeteilt in verschiedenen Zeitebenen und mehrere Erzählstränge sorgt dafür, dass man den Reader kaum aus der Hand legen will, die Kapitel aus der Tätersicht und die dazwischen gestreuten Videobotschaften haben mich nicht mehr losgelassen, ein Pageturner der Spitzenklasse.
Die Lektüre dieses Dühnfort Krimis habe ich außerordentlich genossen und ich fühlte mich hervorragend unterhalten. Des Öfteren habe ich vor Spannung die Luft angehalten. Die Videobotschaften haben mich tief betroffen gemacht, trotz der Kapitel aus Tätersicht konnte ich bis zum Schluss nicht erahnen um wen es sich beim „Jäger“ eigentlich handelt. Plottwists und ein unvorhersehbares Ende ließen mich den Reader erst aus der Hand legen als der Schlusspunkt gesetzt war. Ich habe ständig mitgefiebert und gehofft, dass der Täter seine Serie zu Ende führen wird. Die Auflockerung durch die Beschreibung der privaten Ereignisse der Familie Dühnfort habe ich genossen, die kleine Tochter von Gina und Tino ist mir mittlerweile richtig ans Herz gewachsen. Gefreut habe ich mich auch, dass der Protagonist jetzt wohl beruflich am Ziel angekommen ist und sich bei den neuen Kollegen wohl fühlt. Privat ist noch einiges zu erwarten, da am Ende ein ordentlicher Cliffhanger platziert war, natürlich werde ich diese Reihe nicht nur aus diesem Grund weiterverfolgen. Die meisten Charaktere, auch den „Jäger“ fand ich sympathisch, ihre Handlungen konnte ich durchaus nachvollziehen. Die Masche der Loverboy-Mafia jedoch ist abstoßend und hat mich immer wieder aufgebracht, die Videobotschaften waren für mich kaum zu ertragen, das hat mich extrem berührt. Die Spannung die schon von Anfang an vorhanden ist hat sich bis zum fulminanten Ende gesteigert. So wünsche ich mir gute Krimis. Das können mir die Romane der Autorin immer wieder gewährleisten, Opfer an verschiedenen Orten, unterschiedliche Tatwaffen, Todesumstände immer wieder anders, Inge Löhnig schafft es immer wieder mich zu verblüffen. Obwohl ich noch nicht alle Fälle (die älteren) aus der Dühnfort Reihe kenne, was ich aber sicher noch nachholen werde, konnte ich dem Geschehen jederzeit folgen.
Das Buch kann auf jeden Fall als Einzelband gelesen werden, da aber die Reihe aufeinander aufbaut wäre es schade, die Bücher nicht hintereinander weg zu lesen. Gerne möchte ich wissen wie es bei den Dühnforts weitergeht und bin beim nächsten Band sicher dabei. Eine absolute Leseempfehlung für Krimi-Leser und besonders für die Fans der Reihe und verdiente 5 Sterne.

Der letzte Satz
von Robert Seethaler
Ein Musiker? - Ein Mensch! 03. August 2020
Ein Musiker? - Ein Mensch!

Inhalt:
Gustav Mahler befindet sich an Bord der Amerika auf der Reise von New York nach Europa. Er ist krank, der Tod nicht mehr fern. An Deck des Schiffes lässt er sein Leben und seine Lieben Revue passieren.

Meine Meinung:
Auf nur etwa 120 Seiten beschreibt Robert Seethaler ein ganzes Leben, ein arbeitsames, ein tragisches, ein einsames Leben, auch wenn Mahler in dieser Erzählung behauptet, keine Einsamkeit zu kennen. Doch die Musik geht ihm immer über alles, er strebt immer zum Höchsten - da ist es nun mal einsam. Und doch ist es auch ein erfülltes, ein glückliches Leben. Er hat viel geschafft und geschaffen, musste Schicksalsschläge hinnehmen und kann Erfolge vorweisen.

Man muss kein besonderes Faible für klassische Musik oder Musik überhaupt haben, um diese biografische Erzählung genießen zu können. Die Musik an sich spielt bei Robert Seethaler eine erstaunlich geringe Rolle. Der Fokus liegt mehr auf dem Menschen Gustav Mahler in all seinen Facetten.

Trotz der Kürze des Textes lernt man diesen Menschen gut kennen. Der Autor gibt ihm eine ausreichende Tiefe, wofür sicher auch der atmosphärisch dichte Schreibstil verantwortlich ist. Er wirkt zuweilen ein wenig poetisch, aber immer klar verständlich. Philosophische Gedanken über das Leben und den Tod runden das Ganze schön ab.
wunderschöne Einheit zw. Text u.Bildern 03. August 2020
Klappentext:


Die Texte und Bilder zu den Themen: Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft. Sie sollen den Grundtenor, das Hauptanliegen aller seiner Bücher hervorheben und eine Brücke schlagen zu allen noch folgenden Themen ud Werken. Dieses Buch ist gewidmet meiner Frau, die nach 35 glücklichen Jahren an Krebs verstarb, meiner sehr geliebten Freundin, die mir das Leben gerettet hat, einem lieb gewordenen Hunde und der treuesten aller Hündinnen, die auch beide dem verdammten Krebs erlagen. Der Autor ist bei instagrammen zu finden unter walterwintzen und macht dort neugierig auf seine Bücher und informiert über Termine für alle seine Lesungen.





Cover:


Das Cover zeigt einen wunderschönen Schmetterling und vor allem die Farbwahl und Gestaltung ist sehr gut gelungen. Für mich stehen Schmetterlinge auch, nicht nur für ihre Schönheit, sondern für Veränderung und Entwicklung. Ein wunderschönes Cover, welches emotional auf das Buch einstimmt.





Meinung:


Hierbei handelt es sich um einen Bildband, welcher die Themen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft behandelt.


Passend zu den farblich sehr schön gestalteten Seiten und den tollen Fotos, bekommt man kleine literarische Gedanken, welche teils sehr poetisch angehaucht sind.


Emotionale und tiefgründige Texte, die einen nicht erschlagen, harmonieren hier sehr gut mit den Bildern.


Dadurch eignet sich das Buch sehr gut zur Trauerbewältigung oder Beschäftigung mit dem Thema Zeit und Vergänglichkeit.


Bilder und Texte bilden hier einen schönen Einklang und so kann man sich durch diese inspirieren, ermutigen lassen und wird zum Nachdenken angeregt.





Fazit:


Ein wunderschöner Bildband mit emotionalen und philosophischen Texten, die eine tolle Einheit bilden, und so den Leser inspirieren und zum Nachdenken anregen.

Die Tanzenden
von Victoria Mas
Aufbegehrende Damen 03. August 2020
1885 in Paris. Eine Stadt hat sich vom Adel losgesagt und strebt eine moderne Demokratie an fast 100 Jahre nach dem Sturm auf die Bastille. Aber wie ergeht es Frauen in diesen Zeiten? Mündige Bürgerinnen? Mit Nichten! Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. „Die Tanzenden“ von Victoria Mas nimmt uns mit in eine Zeit in der Frauen in totaler Abhängigkeit von ihren Männern waren, erst die Väter, dann die Ehemänner. Ausgeliefert, Schutz- und Rechtlos. Waren die Damen mit einer konträren Meinung ausgestattet oder hatten zu viel Selbständigkeit im Sinn wurde es schnellstens unterbunden.
In Paris gab es dann noch die Salpêtrière, dort landeten Hysterikerinnen, geisteskranke Frauen und dergleichen - alle weiblich und unerwünscht in der Gesellschaft. Dort wurde der Nervenarzt Charcot für seine Verdienste gefeiert - natürlich vor allem von Männern.
Diesen aufmüpfigen Damen, die man in der Salpêtrière wegsperrte, verschafft Viktoria Mas eine späte fiktive Stimme und verbindet ein klares frauenverachtendes Bild aus einem vergangenen Jahrtausend mit einer gut erzählten Geschichte.
Der Leser begleitet die junge Eugénie aus gutem Elternhaus, die von sich sagt, dass die Toten zu ihr sprechen. So landet sie natürlich in der Salpêtrière, aber die Geschichte nimmt eine dramatische Wendung.

Viktoria Mas nutzt eine klare Sprache mit der sie mich als Leser sofort in das Paris des Jahres 1885 katapultiert hat. Julia Schoch hat das ganze, wie so oft, gekonnt und äußerst gut übersetzt aus dem Französischen.
Immer wieder tauchen zwischen der Handlung Sätze auf die eine Tragweite weit über die dort beschriebene Handlung hinaus hat, wie „doch zu lügen ist manchmal nicht bloß eine Notwendigkeit, es ist mehr: Trost.“ (S. 184)

Fazit: Das Patriarchat ist tot - es lebe die Weiterentwicklung und manchmal hilft auch ein fiktiver Blick in die Vergangenheit um den Fortschritt zu erkennen!
Zwischen Hammer und Amboss 03. August 2020
'Die Krankenschwester von St. Pauli - Tage des Schicksals' ist ein historischer Roman der Autorin Rebecca Maly. Der Roman bildet den ersten Band der Saga um die Krankenschwester Svantje Claasen mit den Titel 'Die Krankenschwester von St. Pauli'.
Ich finde das Cover gut und passend zum Inhalt und der Zeit gewählt. Mir gefällt es sehr und ich habe es während des Lesens immer wieder gerne betrachtet.
Die Geschichte umfasst einundzwanzig Kapiteln sowie eine Epilog mit Ausblick auf den nächsten Band. Den Einstieg ins Jahr 1885 fand ich gelungen. Auch der Sprung ins Jahr 1890 ist stimmig gestaltet, vor allem mit den kurzen Erinnerungen zwischendrin an die fünf Jahre dazwischen. Man darf Svantje zwei Jahre begleiten - und ich muss sagen diese sind sehr spannend! Ich freue mich bereits sie wiederzusehen und werde die weiteren Bände bestimmt verfolgen!
Fazit: Mit so manchen Wörtern (ich weiß nicht ob diese Hamburgisch waren?) hatte ich mir etwas schwer getan und es irgendwann aufgegeben jedes nachzuschlagen - vorallem da ich einige davon überhaupt nicht finden konnte, bei Seivel z.B. hat sogar das Internet aufgegeben und mir nichts sinnvolles ausgespuckt... Es hat, muss ich leider gestehen, doch meine Lesefreude getrübt aber ich fand es hatte auch etwas Charme und verlieh dem ganzen mehr Glaubwürdigkeit. Ich habe lange geschwankt wohin ich mehr tendiere und alles zusammengenommen fand ich es dennoch störend und ziehe deshalb einen Stern ab.
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