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Taschenbuch

Franzobel

Rechtswalzer

Kriminalroman
Zsolnay 2019
416 Seiten; 205 mm x 127 mm
Auflage: 2. Aufl.
ISBN: 978-3-552-05922-1


versand- oder abholbereit in 48 Stunden

Ebenfalls verfügbar als:
19.60 EUR
(inkl. USt.)
 
Besprechung
"Franzobel garniert seine Geschichte in gewohnter Manier mit grotesken Details und gewagten Metaphern. ... Der Roman ist eine amüsante, flott geschriebene Lektüre mit düsteren Denkanstößen." Ralf Leonhard, taz, 28.02.19

"Der Balanceakt zwischen ernstem Ton und franzobel'schen Witzen gelingt überraschend gut." Sebastian Fasthuber, Falter, 20.02.19

"Franzobel bittet zu einem Tanz zwischen politischer Fiktion und Wiener Krimi-Geschehen. ... Angelehnt ist die Geschichte an Michel Houellebecqs Bestseller 'Unterwerfung' - nur halt auf wienerisch. Und witziger." Juliane Lehmayer, ORF, 13.02.19

"Was auf den ersten Blick so grell überzeichnet wirkt, wird man in fünf oder zehn Jahren vielleicht ganz anders lesen. Wir müden Europäer können ein paar unsanfte Fausthiebe dieser Sorte gerade ganz gut gebrauchen." Alexander Solloch, NDR Kultur, 13.02.19

"Geistreich, witzig und spannend - großer Lesespaß. Andererseits auch ein sehr ernsthaft geschriebenes Buch mit komplex gezeichneten Figuren, großem Wortreichtum und den verrücktesten österreichischen Ausdrücken." David Eisermann, WDR5 Scala, 05.02.19

"Franzobel bietet eine Fülle von extravaganten Einfällen und überraschenden Wendungen auf, um die Leserin, den Leser über 400 Seiten bei der Stange zu halten. (...) Wer einen Sinn hat für den bizarr-satirischen Zugriff auf die Wirklichkeit, den Franzobel pflegt, wird sich bestens unterhalten bei der Lektüre dieses Buchs, das der unerfreulichen politischen Gegenwart die subversive Macht befreienden Lachens entgegensetzt." Günter Kaindlstorfer, BR Diwan, 03.02.19

"'Rechtswalzer' liest sich ungemein vergnüglich, Franzobel ist und bleibt ein Wortakrobat! Satirisch, g'schert, scharfzüngig." Sabine Willkop, ARTE Metropolis, 27.01.19

"Franzobel steigert sich in eine wunderbare Satire, was wahre Kunst ist, denn auf einen Event (der Opernball, Anm.), der per se schon absurd ist, noch eins draufzusetzen, ist schwer." Ingeborg Sperl, Der Standard, 26.01.19

Kurztext / Annotation
Ein Mann in den Fängen der Justiz, ein Mord - und der Opernball als Propagandaspektakel. Der neue Kriminalroman von Bestsellerautor Franzobel

Langtext
Der erfolgreiche Getränkehändler und Barbesitzer Malte Dinger ist ein Glückspilz. Als er jedoch unverschuldet in die Fänge der Justiz gerät, steht plötzlich seine ganze Existenz auf dem Spiel. Für den Balkan-Casanova Branko ist das Leben da schon vorbei. Vieles deutet darauf hin, dass er das Opfer abseitiger sexueller Praktiken geworden ist, doch Kommissar Groschen glaubt nicht recht daran. Das Verhältnis Brankos zu der lustig gewordenen Witwe des Bautycoons Hauenstein bringt dann die Machenschaften der neuen rechtsnationalen Regierung ans Licht, die den bevorstehenden Opernball als Propagandaspektakel inszenieren will. Franzobels neuer Krimi spielt in der Zukunft, ist aber brandaktuell.

Unglückliche Verwicklungen mit katastrophalen Folgen 30. März 2019
von PFIFF

Malte Dinger führt erfoglreich einen Getränkehandel und ein kleines Lokal, führt eine glüchliche Ehe, liebt seinen kleinen Sohn. Plötzlich gerät seine Welt aus den Fugen, als er als Schwarzfahrer verhaftet wird. Unglücklicherweise verletzt er einen Beamten leicht.
Wäre alles nicht so schlimm. Aber die Umstände scheinen sich gegen Malte verschworen zu haben. Als sein Zellennachbar tot aufgefunden wird, lastet man ihm noch einen Mord an.
Parallel dazu ermittelt Kommissar Groschen nach einem Mord an einem Balkan- Casanova, der der Geliebte einer schwerreichen Witwe war.
Das Ganze spielt 2024 in Wien. Die LIMES Partei regiert die Bevölkerung. Es herrschen Nazi-Zustände.
Der im Feber 2025 stattfindende Opernball wird ein Schauplatz für Verbrechen und Terror.
Franzobel stellt uns ein Szenario vor, wie sich unser Rechtssystem in 5 Jahren entwickeln könnte, mit bekannten Persönlichkeiten aus der Politik, Wirtschaft und der Reichen und Schönen, natürlich in seiner bekannten untergriffigen und derben Sprache.