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Das Kino des Lebens
von Jimmy Liao
Im Auge des Betrachters 20. April 2019
Das Kino des Lebens ein Bilderbuch für Erwachsene von Jimmy Liao
Ich verstehe die Beweggründe des Autors zu diesem Buch. Durch seine intensive, kunstvolle Art des Zeichnens und der Gestalltung transportiert er seine Liebe zum Kino an den Betrachter heran. Er sagt, dass er in einem Kinosaal seinen Kummer vergessen kann. Dies bezeugt jedes einzelne seiner grandiosen Bilder. Diese werden durch kurze Texte ergänzt. Ich glaube,ich hätte das Buch ohne den Text noch einleuchtender und schöner. Denn in seiner Gesamtheit ist es sehr melancholisch und macht mich einfach nur traurig. Ich habe darüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass es am Text liegen muss. Die Bilder sind es nicht, es ist die Ergänzung, das Gesagte. Das ist mir einfach zu viel. Hätte ich meinen eigenen Spielraum zur Interpretation der fabelhaften Illustrationen nutzen können, wäre ein durchaus positives Erlebnis die Folge gewesen.
Ich finde die Idee ganz zaubehaft, Bilderbücher für Erwachsene zu gestalten. Gerade das Surreale spricht mich sehr an. Ich bin in den Bildern regelrecht versunken. Gern möchte ich 5 Sterne vergeben, doch meine Traurigkeit erlauben nur 3. Schade, denn hier hält man Kunst in Buchform in den Händen!
Begegnungen jenseits der Klischees 19. April 2019
111 Orte für Kinder in Wien die man gesehen haben muss der etwas andere Reiseführer von Bernadette Nemeth, erschienen im Emons Verlag
Wien mit Kindern? Ja, unbedingt! Und mit diesem bunten, quirligen Buch voll fantsievoller Empfehlungen und machbaren Abenteuern, erst recht!
Ein Inhaltsverzeichnis und ein Stadtplan mit allen nummerierten Sehenswürdigkeiten sowie Plätzen zum Toben und Verweilen rahmen die Empfehlungen auch abseits der Touristenzentren ein. Viele Tipps , Öffnungszeiten und Erreichbarkeit runden die detailierten Informationen ab. Farbe spielt eine grosse Rolle im Buch. Alles ist abgesetzt, gekennzeichnet, comicartig markiert und in 111 lebendige Schauplätze mit je einer Doppelseite unterteilt. Das Geschriebene zeugt von einer präzisen Recherche und vermittelt Wissen, gibt Einblicke in zahlreiche, historische Hintergründe. Ganz viele tolle, passende Fotos und Anmerkungen runden den informativen Text ab. Auf 230 Seiten kommt man der äußerst lebenswerten Stadt, Wien unheimlich nah. Verschiedene Interessen von Gross und Klein werden hier unter einen Hut gebracht. Lust auf Abenteuer und Aktivsein werden beim Lesen unmittelbar geweckt. Entspannungs- und Ruhepole im Kinder-Spiel-Cafe, Natur für Aktive und Entdecker, Kunst und Malerei zum Anfassen für Atelierliebhaber, Museen, Bademöglichkeiten, verschiedenste Spielplätze, kulinarische Höhepunkte auch für kleine Kindergaumen, skurrile Kuriositäten und ganz banale Einfachheiten finden sich gebündelt zwischen zwei lustigen Buchdeckeln.
Mit diesen wertvollen Tipps, Geheimnissen und dem Ideenreichtum von Bernadette Nemeth wird die Frage: "Und was machen wir heute?" für kleine und große Kindern ganz schnell beantwortet. Das ist die Lektüre gegen Langeweile. Schon beim Anschauen bekommt man Lust auf diese einmalig schöne Stadt. Man ist bestens gerüstet und möchte am liebsten gleich alles ausprobieren. Auch mich hat es gepackt und unsere Familie wird Wien einen Besuch abstatten, in eine Metropole, die auch dem Nachwuchs so viel zu bieten hat. Bernadette Nemeth und ihre 111 kindgerechten Orte sind natürlich mit dabei!

Der Tod in der Salzwiese
von Sibyl Quinke
19. April 2019
von zenzi
Als Bewohner am Rand des Wienerwaldes an der Donau habe ich sehr gerne diese Leserreise in den fernen Norden auf eine Nordseeinsel unternommen und mich auch inforniert, wo diese Insel genau liegt.
Die Anreise der Protagonisten Lilly und Bresniak zu ihrem ruhigen, erholsamen Urlaub nach Juist fand ich schon einmal lustig - eine laute Jugendgruppe im Abteil. Solche Überraschungen gabs dann auch auf der kleinen Insel - ein abgetrennter Arm wird in den Salzwiesen gefunden und für Bresniak beginnt als Ermittler hier wieder seine geliebte Arbeit, sehr zum Ärger von Lilly. Aber auch sie erforscht die Gesellschaft auf der insel und erfährt manches Interessantes. so lernt man die Bevölkerung, ihr Umfeld, ihre Lebensweise kennen und der Leser weiß sehr rasch, was sich dort wirklich abgespielt hat. Aber die offiziellen Ermittler tappen plum im Dunklen weiter, sehr zum Ärger des aufdringlichen Sensationsjournalisten.
Das Buch ist eine gute erholsame Unterhaltung für eine interessante Lesereise auf die Insel.