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eine Geschichte, die berührt ... 31. Mai 2020
Klappentext:

"Nichts ist so weit weg, dass man es nicht mit Liebe zusammenführen kann."
Seit Sina von ihrem Mann verlassen wurde, ist das Verhältnis zu ihrer Tochter Malin schwierig. Die Hündin Ava ist Malins beste Freundin. Doch bei einem tragischen Unfall werden beide schwer verletzt und Malin gibt sich die Schuld dafür. Die kleine Familie droht zu zerbrechen, also beschließt Sina zur Erholung gemeinsam an die Nordsee zu fahren. Dort begegnet sie dem charismatischen Hundeflüsterer Bent, der sich liebevoll um Ava und Malin kümmert. Doch auch Bent hat mit dunklen Schatten aus seiner Vergangenheit zu kämpfen.
„Es gibt Momente – unverhofft – die alles ändern. Und plötzlich ist nichts mehr so, wie es einmal war. Doch es muss nicht so bleiben. Anrührend, poetisch, einfühlsam erzählt Jando von der unerschütterlichen Kraft der Liebe, die Neues, Gutes entstehen lässt, Tränen trocknet, Schmerzen lindert und Verzweiflung in Hoffnung wandelt. Seine Botschaft: Glauben Sie an Ihre Träume und staunen Sie, wie kleine und große Wunder wahr werden können.“ -BILD-

Cover:

Das Cover zeigt ein Segelschiff und einen wunderschönen Regenbogen über diesem hinweg, sowie in der Ferne einen Wald und ein Kreuz, welches vermutlich einen Friedhof andeutet. Am Himmel gen Regenbogen sind einige Möwenerkennbar. Auch die Farbwahl und die Gestaltung finde ich sehr gut gelungen. Ein wirklich wunderschönes Cover.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und ausdrucksstark. Der Autor weiß mit Wörtern umzugehen und seine Beschreibungen sind nicht nur bildlich und detailliert, sondern teils auch sehr poetisch und in der Wortwahl sehr schön beschreibend und vielfältig.

Die Kapitel sind kurz und auch die Überschriften sehr passend. Die Gliederung hat mir sehr gut gefallen. Auch das handliche Format eignet sich sehr gut und liegt schön in der Hand. Ein tolles Buch für zwischendurch und auch für immer mal wieder zum Lesen. Man kommt sehr schnell und zügig voran, aber es eignet sich auch um Pausen einzulegen und immer mal wieder zwischendurch zu lesen. Es ist sehr tiefgründig und regt dabei auch zum Nachdenken an, aber auch Spannung und ein gewisser Humor kommen nicht zu kurz. So ist es sowohl emotional und berührend, aber auch zum Schmunzeln und sehr überraschend.

Es geht um Malin und ihre Hündin Ava, die beste Freunde sind. Denn die Trennung vom Vater war für Malin nicht leicht und das Verhältnis zu ihrer Mutter Sina war seitdem sehr schwierig. Nach einem tragischen Unfall ist dann aber auch das Verhältnis zwischen Ava und Malin gestört, da Malin sich die Schuld daran gibt. Bei einem Nordseeurlaub treffen sie auf Bent, der sehr gut mit Hunden umzugehen weiß, aber auch kämpft mit den Ereignissen aus seiner Vergangenheit.

Zu viel möchte ich hier jedoch nicht verraten. Am besten lest selbst, was alles in dieser toller Geschichte passiert.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie sind sehr gut ausgearbeitet und man kann sich sehr gut in ihre Handlungen und die Ereignisse hineinversetzen. Dennoch gibt es auch sehr spannende und überraschende Wendungen. Der Autor schafft es den Leser zu fesseln und mit den Emotionen zu spielen. so erlebt man hier ein kleines Wechselbad der Gefühle. Von spannenden und lustigen Momenten, kann man sich ab und an ein Lächeln nicht verkneifen, aber auch emotionale und berührende Momente bis hin zum fast nicht fassen können und Verblüffung, trifft man hier auf fast alles und wird mit einem schönen und sehr passenden Ende verwöhnt, welches man so fast nicht mehr angenommen und erwartet hätte.

Eine wunderschöne, emotionale und sehr tiefgründige Geschichte, die berührt und nachdenklich macht. Mich hat dieses Buch überzeugt und mir sehr gut gefallen. Die facettenreichen Charaktere und die wunderschönen Momente und Erzählungen, haben mich sehr gut unterhalten und mir sehr schöne Lesemomente bereitet.

Fazit:

Eine wunderschöne, emotionale und sehr tiefgründige Geschichte, die berührt und nachdenklich macht.

Blutgott
von Veit Etzold
sehr grausig, brutal und blutig 31. Mai 2020
Kurz zum Inhalt:
In ganz Deutschland passieren grausame blutige Morde. Verübt von 13-jährigen Jugendlichen.
Und diese wissen genau, dass sie für ihre Taten nicht belangt werden können, denn in Deutschland ist man erst mit 14 Jahren strafmündig.
Angestachelt werden die Jugendlich im Darknet von einem Mann, der sich selbst Blutgott nennt. Er fordert von seinen Anhängern immer grausamere Morden, die ihn überraschen sollen.
Clara Vidalis, Kriminalkommissarin in Berlin, und ihr Mann, der von allen nur "MacDeath" genannt wird und Profiler beim LKA ist, machen sich auf die Jagd nach dem Blutgott.


Meine Meinung:
"Blutgott" ist der 7. Band der Clara-Vidalis-Reihe. Für mich der erste, aber ich hatte kein Problem, in die Geschichte hineinzufinden, denn die persönlichen Verbindungen der handelnden Personen wurde ausreichend beschrieben und es wurde auch auf vorige Fälle hingewiesen.
Die rasante Schreibweise und die barbarischen Jugendlichen, die ungestraft morden und auch wissen, dass sie dafür nicht belangt werden können, hat mich anfangs richtig gefesselt.
Doch etwa ab der Hälfte wurde es sogar mir ZU brutal und blutig - und ich habe schon viele blutige Thriller gelesen...
Auch waren die vielen Erklärungen zu vergangenen Serientätern teilweise langatmig und zäh.
Außerdem konnte ich das Motiv des Blutgotts, Kinder zum Morden anzustiften, nicht wirklich nachvollziehen und der Fall wurde nicht aufgeklärt - es muss somit einen direkt anknüpfenden Folgeband geben. So etwas hatte ich noch nie, dass der Hauptfall in einem Band einer Reihe nicht aufgeklärt wurde. Fand ich gar nicht gut.
Außerdem war der erste Teil des Schlusses klischeehaft und ich wusste hier die Auflösung sofort. Der zweite Teil am Ende hat mich dann tatsächlich überrascht.
Was mich jedoch sehr aufgewühlt hat - besonders als Mutter - ist die Gefahr, die im Internet lauert! So etwas kann man sich gar nicht vorstellen, einfach nur schrecklich! Und dass man wirklich richtig gut aufpassen muss, was seine Kinder so im Internet machen.


Fazit:
Sehr, sehr, sehr blutiger und grausiger Thriller ohne richtigen Abschluss. Ich vergebe 3 Sterne.
die Vergangenheit geht nicht verloren 31. Mai 2020
Ein Thriller dieser Autorin war für mich ein neues Thema. Da ich bisher nur ihre Fantasy Bücher kannte. Ich muss sagen dieses Gebiet kann sie auch sehr gut. Von Anfang an nimmt sie uns mit auf eine Reise in eine kleine Stadt in der jeder jeden kennt, mit einer atemberaubenden Landschaft und einer verschwundenen jungen Frau. Alle suchen nach ihr, vorneweg ein Polizist der mit seiner Vergangenheit noch nicht im reinen ist, an seiner Seite eine Frau die diese Stadt einmal verlassen hat um nicht wieder zu kommen, aber in der Fremde war es sogar noch schlimmer für sie, also ist sie gebrochen zurück. Gemeinsam wissen sie das nicht nur sie Geheimnisse haben sondern auch die Menschen um sie herum. Langsam erfahren wir als Leser etwas von diesen Geheimnissen, immer spannender, intensiver wird die Geschichte, viele akzetable Gründe für die Heimlichkeiten.
Alle Figuren haben Ecken und Kanten sind sympathisch, nur nett, liebenswert oder abscheulich. Jede für sich gut beschrieben und nachvollziehbar.
Ich freue mich auf mehr Thriller von dieser Autorin, er war nicht brutal oder sehr blutig aber er erzählte viel darüber was Frauen erleben und warum sie sich selten wehren.