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Secret Keepers: Zeit der Jäger
von Trenton Lee Stewart
Spannendes Abenteuer gegen einen mächtigen Gegner 16. Oktober 2019
Überaus spannend geht Rubens Abenteuer weiter. Gemeinsam mit Penny macht er sich auf die Jagd nach dem Schatten und der zweiten magischen Uhr. Diesmal muss Ruben all sein Geschick aufbringen und mit sehr viel List an die Sache heran gehen, denn der Schatten hat sich bereits jahrelang auf eventuelle Gegner vorbereitet. Und das nicht zu knapp: Sein Haus ist voller trickreicher Fallen und von seinen Beschützern bewacht. Zum Glück bekommt Ruben unerwartete Unterstützung, damit dem Schatten Rubens Uhr hoffentlich nicht in die Hände fällt. Denn die Folgen wären fatal…
Der zweite Band schließt sich nahtlos an Band 1 „Zeit der Späher“ an, sowohl optisch vom Cover her wie auch inhaltlich. Zwar werden einige Details nochmal wiederholt, jedoch wäre es sinnvoll, sich zumindest den Brief der Penelope aus Band 1 nochmals durchzulesen, um sich die Legende um die Uhren wieder ins Gedächtnis zu rufen, falls der erste Band bereits etwas zurückliegt.
Im Gegensatz zum ersten Band ist der zweite deutlich spannender, das Abenteuer beginnt von der ersten Seite an. Zudem lernt Ruben, dass es manschmal besser ist, sich mit anderen zusammen zu tun und gefährliche Abenteuer gemeinsam zu meistern statt alles im Alleingang zu unternehmen.
Sowohl der Schreibstil als auch die Ideen des Buches konnten mich diesmal überzeugen. Die Geschichte war durchweg spannend und bot einige überraschende Wendungen.

Tote Trolle meckern nicht
von Nentwich Vera
Biene und der Troll 16. Oktober 2019
von renate
Sabine ,,Biene“ Hagen, hat es zur Zeit nicht leicht. Keine Aufträge für ihr Detektivbüro, Jago weilt noch immer in Argentinien, mit ihrem Freund Jochen läuft es auch nicht gut und ein gemeiner ,,Troll“ zieht im Internet unschön über sie her. Dass sie dann auch noch Drohbriefe erhält wird zu viel für sie. Selbst ihre Freunde und ihre Oma bekommen ihre schlechte Laune zu spüren. Als Biene auf eigener Faust versucht den geheimnisvollen Troll auf die Spur zu kommen, passiert ein Mord und ihr detektivischer Spürsinn ist wieder einmal erwacht. Zum Glück ist auch Jochen wieder so weit, dass er ihr helfen möchte, was auch dringend notwendig ist, denn der Mörder hat nur ein Ziel nämlich Biene zu vernichten und dabei geht dieser nicht zimperlich vor. Dass dabei auch die Menschen in ihrem Umfeld in den Rachefeldzug miteinbezogen werden ist einfach zu viel für Biene und sie kennt nur ein Ziel, den Mörder zu stoppen, bevor andere Menschen wegen ihr in Gefahr geraten.
Wieder einmal schickt die Autorin Vera Nentwich, ihre Protagonistin Biene auf Verbrecherjagd. Bereits zum 5. Mal darf die ,,Detektivin“ zeigen, was sie kann. In gewohnter Manier ist Biene nicht zu bremsen, wenn sie eine Spur hat und jemand ungerecht behandelt wird. Da es dieses Mal ihr schlecht geht, war sie zu Beginn ungewohnt unfreundlich und ruppig, was man sonst nicht so von ihr gewohnt ist. Schön dabei ist, dass immer wieder Protagonisten dabei sind, die man schon kennt und die auch wissen, wie man mit ihr umgehen muss. Die Autorin schreibt klar und deutlich und beschreibt die Szenen sehr bildhaft. Egal ob spannend, berührend oder humorvoll, man ist als Leser immer live dabei. Biene ist ein sehr spontaner Typ, wo man nie weiß, was sie als nächstes vor hat. Auf ihre manchmal unüberlegte und trotzdem liebenswürdige Art und Weise ist Biene eine sympathische Figur, die es immer wieder schafft, Menschen in ihrer Umgebung zur Verzweiflung zu bringen. Trotzdem besitzt sie Herz und ist stets darauf bedacht, jede Ungerechtigkeit zu bekämpfen, selbst wenn sie dabei in Schwierigkeiten gerät. Dabei hat die Autorin immer wieder witzige und humorvolle Einfälle. Auch kann man als Leser stets miträtseln wer der Täter ist. Die Mischung zwischen Spannung und Humor machen den Krimi stets zu einem Lesevergnügen und ich bin schon gespannt, wie das chaotische Leben von Biene weitergeht.

Der Sprung
von Simone Lappert
What a difference a day makes 16. Oktober 2019
Das Buch beginnt mit dem Sprung. Es ist offenbar eine Frau, die hier springt – doch wer ist sie?
Tags vor dem „Sprung“ erleben wir Momenteinblicke an einer Ecke irgendwo im Nirgendwo: da ist Felix, der Polizist, den ein düsteres Geheimnis zur Unrast zwingt und der seine Freundin Monika, von ihm schwanger, damit im höchsten Grad verunsichert. Roswitha, die Kaffeehausbesitzerin mit ihrem Kaffee am Platz, wo alle irgendwie zusammenkommen. Egon, ein ehemaliger Hutmacher, in dessen Geschäft nun ein Smartphoneladen eingezogen ist und der jetzt im Schlachthaus arbeitet. Finn, der Fahrradkurier, der, seit er die geheimnisvolle Pflanzenversteherin Manu kennt, nicht mehr sicher ist, ob er wirklich mit dem Fahrrad auf Welttour gehen will – oder eher bei Manu bleiben sollte. Maren, die Schneiderin, die damit zu kämpfen hat, dass ihr vormals gemütlicher, genussorientierter Hannes seit seinem 40. Geburtstag nur mehr an Sport und seinen Körper denkt. Und Theres und Hannes mit ihrem Tante-Emma-Laden, den keiner mehr braucht.
Doch als Manu plötzlich am Dach eines Hauses steht, eine aufmerksame Passantin darin einen Suizidversucht sieht und sofort Polizei und Feuerwehr einschaltet, finden diese ganzen losen Geschichten zusammen, es entsteht ein Gesellschaftsbild, Schicksale werden offenbart, Freundschaften geschmiedet und zerstört, lange zurückliegende Traumata kommen ans Tageslicht, ein Leben geht zu Ende.
Was ein Tag, eine unbewusste Geste, ein falscher Blick, ein richtiges Wort, alles zu ändern vermag. Mitten aus dem Leben schreibt Simone Lappert mitreißend über ganz normale Menschen wie Du und ich. Beeindruckend.