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Georg Thiel

Jud

Roman
Hardcover
Braumüller 2018
220 Seiten; 189 mm x 128 mm
ISBN: 978-3-99200-199-6


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Ebenfalls verfügbar als:
22.00 EUR
(inkl. USt.)
 
Langtext
Man muss sich seiner Vergangenheit stellen. Das ist eine Naturnotwendigkeit. Dazu muss man Freud nicht gelesen haben. Die Beziehung des mäßig erfolgreichen Fotografen Titus Strings ist gerade am Scheitern. Da kommt der Auftrag, die Brüsseler Weltausstellung zu fotografieren, wie gerufen. Als Titus dort nach einer turbulenten Par-force-Tour im österreichischen Pavillon zusammenbricht, setzen ihn der geschwätzige Feuilletonist Rupert und die ebenso resolute wie attraktive Hostess Erika in einen Zug nach Wien. Er soll sich dort seiner unaufgearbeiteten Vergangenheit als Kriegsflüchtling und Naziopfer stellen. Während er in Wien mit längst besiegt geglaubten Dämonen ringt, entdeckt er in einer Zeitschrift ein Foto aus dem März 1938: Ein junger Mann wird von einem Nazi-Schergen gezwungen, Jud auf die Fassade eines Hauses zu schreiben. In dem Opfer erkennt er sich selbst. Doch wer ist der Täter? Titus macht sich auf die Suche


Der Mann hat Humor 18. April 2018
Georg Thiel zeigt uns, wie man ein ernstes Thema humorvoll aufarbeiten kann - vor allem am Anfang des Buches. Der Überraschungseffekt wäre jedoch größer, wenn man als Titel nicht "Jud" gewählt hätte.
Besonders gefallen hat mir, wie die unterschiedlichen Charaktere ihre sehr eigene Sprache sprechen.
Ein Höhepunkt ist wohl der Besuch der Brüsseler Weltausstellung - großartig.
Von England über Brüssel nach Bruchleithen 02. April 2018
So lange es Täter/Menschen mit folgender Einstellung gibt: "Es ist nicht meine Schuld, dass der Nationalsozialismus die herrschende Ideologie dieser Jahre gewesen ist. Dass man von uns unerschütterlichen Glauben, unbändigen Willen, ungebeugten Opfermutter eingefordert hat." braucht es solche Bücher. Lassen Sie sich auf die Geschichte (Roman/Fiction) ein.
Österreichische Tragikomödie 22. März 2018
Rache ist süß! Besonders an einem Lehrer, der einen vor 20 Jahren im Jahre 1938 politisch vergewaltigt hat. Eine zutiefst österreichische Tragikomödie, die zur Pflicht erhoben wird!