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Helen Macdonald

H wie Habicht

Hardcover
Allegria 2015
Übersetzt von: Ulrike Kretschmer
416 Seiten; 224 mm x 147 mm
Auflage: 9. Auflage
ISBN: 978-3-7934-2298-3


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Ebenfalls verfügbar als:
20.60 EUR
(inkl. USt.)
 
Besprechung
Sicher das ungewöhnlichste und stärkste Buch, das sich seit Langem auf eine deutsche Bestsellerliste verirrt hat., Der Tagesspiegel, Denis Scheck, 06.09.2015

Kurztext / Annotation
"Der Habicht war all das, was ich sein wollte: ein Einzelgänger, selbstbeherrscht, frei von Trauer und taub gegenüber den Verletzungen des Lebens." Helen Macdonald

Langtext
Der Spiegel-Bestseller

Der Tod ihres Vaters trifft Helen unerwartet. Erschüttert von der Wucht der Trauer wird der Kindheitstraum in ihr wach, ihren eigenen Habicht aufzuziehen und zu zähmen. Und so zieht das stolze Habichtweibchen Mabel bei ihr ein. Durch die intensive Beschäftigung mit dem Tier entwickelt sich eine konzentrierte Nähe zwischen den beiden, die tröstend und heilend wirkt. Doch Mabel ist nicht irgendein Tier. Mabel ist ein Greifvogel. Mabel tötet.

"Um einen Greifvogel abzurichten, muss man ihn wie einen Greifvogel beobachten, erst dann kann man vorhersagen, was er als Nächstes tun wird. Schließlich sieht man die Körpersprache des Vogels gar nicht mehr - man
scheint zu fühlen, was der Vogel fühlt. Die Wahrnehmung des Vogels wird zur eigenen. Als die Tage in dem abgedunkelten Raum vergingen und ich mich immer mehr in den Habicht hineinversetzte, schmolz mein Menschsein von mir ab." Helen Macdonald

Ein Buch über die Erinnerung, über Natur und Freiheit - und über das Glück, sich einer großen Aufgabe von ganzem Herzen zu widmen.

"[Macdonalds] anschaulicher Stil - verblüffend und außerordentlich präzise - ist nur ein Teil dessen, was dieses Buch ausmacht. Die Geschichte vom Abrichten Mabels liest sich wie ein Thriller. Die allmählich und behutsam anwachsende Spannung lässt den Atem stocken ... Fesselnd." Rachel Cooke Observer

New York Times Bestseller

Costa Award für das beste Buch des Jahres 2014

Samuel Johnson Prize

Macdonald, Helen
Helen Macdonald ist Autorin, Lyrikerin, Illustratorin und Historikerin. Sie arbeitet an der University of Cambridge, England, im Bereich Geschichte und Philosophie der Wissenschaften. H wie Habicht erhielt in England den renommierten Samuel Johnson Prize, der herausragenden Sachbüchern verliehen wird, sowie den hochdotierten Costa Award für das beste Buch des Jahres.

Kretschmer, Ulrike
Ulrike Kretschmer (geb. 1968 in Leipzig) schloss ihr Studium der Englischen und Deutschen Philologie sowie der Kunstgeschichte an der Universität Münster/Westf. mit der Promotion ab. Ihre Dissertation Der Mensch - Affe oder gottähnliches Wesen? Philosophisch-anthropologische Vorstellungen im Werk Aldous Huxleys absolvierte sie als Stipendiatin im Rahmen der Graduiertenförderung. Nach einigen Jahren als Verlagslektorin machte sie sich 2004 als Lektorin, Ghostwriterin und Übersetzerin in München selbstständig und spezialisierte sich auf Sachgebiete wie Reiseliteratur, Kulturgeschichte, Biografie/Memoir, Natur, Fotografie, Kunst, Philosophie, Film und Gesundheit (siehe Liste der Übersetzungen anbei). Ihre Übersetzungen zeichnen sich durch Genauigkeit sowie sehr gute Detailkenntnis, gepaart mit literarischem Impetus und großer Empfindsamkeit für den Autor und sein Werk, aus. Aufgrund ihres Interesses an Figurentheater und Schauspiel engagiert sie sich seit 1999 in dem 1947 gegründeten gemeinnützigen Marionettentheater für Erwachsene »Kleines Spiel« in München als Mitglied und Pressesprecherin, wo sie u.a. die Inszenierung und Regie von Macbeth verantwortete. Zudem nahm sie Unterricht in Sprecherziehung und arbeitet regelmäßig mit dem Puppenspielensemble »Thalias Kompagnons« in Nürnberg zusammen.

01. September 2015
Ein umwerfendes Cover, ein Thema mit dem ich zuerst nichts anfangen konnte, jedoch so spannend, das ich nicht zu lesen aufhören wollte.Ein ungewöhnliches Buch!