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Kristin Loras

Miracula, Verborgene Welt - Silva

Der magische Wald
Hardcover
wortweit-Verlag 2014
Illustriert von Kristin Loras
186 Seiten; m. 32 z. Tl. farb. Illustr.; 200 mm x 125 mm; ab 9 Jahre
Auflage: 1. Aufl.
ISBN: 978-3-9503482-0-0


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16.50 EUR
(inkl. USt.)
 
Kurztext / Annotation
Eigentlich wollen Phillip und Ben nur herausfinden, ob Menschen wirklich die Sprache der Tiere verstehen können. Darum begeben sie sich gemeinsam mit ihrem Hund Aris in den oberen Wald. Zur dreihundertjährigen Eiche. Dort geraten sie jedoch plötzlich in einen Wald, den sie überhaupt nicht kennen, und wo es unheimlich schwarz und düster ist. Damit beginnt für die drei eine aufregende Zeit in SILVA. Werden Phillip, Ben und Aris den magischen Wald, der in großer Gefahr schwebt, retten können?

Langtext
Ob es wirklich stimmt, dass die Menschen die Sprache der Tiere verstehen können, grübelt abends der achtjährige Ben. Gut, dass auch sein zwei Jahre älterer Bruder Phillip noch wach ist. Die Jungen beschließen, dieses Geheimnis zu lüften. Als Ben längst tief und fest schläft, vernimmt Phillip eine unbekannte Stimme, die ihm zuraunt, sie müssten in den oberen Wald gehen, zur dreihundertjährigen Eiche. Gleich am nächsten Tag machen sich die beiden Jungen auf den Weg. Ein wenig mulmig wird es den beiden jedoch, als sie sich durch das dichte Gestrüpp des oberen Waldes kämpfen. Ihr Hund Aris begleitet sie, aber sonst lässt sich kein einziges Tier blicken. Unvermittelt stehen sie vor einer majestätischen Eiche. Beherzt klettert Ben an ihrem Stamm hinauf, doch plötzlich kann Phillip ihn nicht mehr sehen. Im selben Augenblick verschwindet auch Aris in einem undurchdringlichen Dickicht. Was soll Phillip nur tun? Wo soll er nach den beiden suchen? Er klettert eilig seinem Bruder hinterher. Erstaunt stellt er fest, dass auf der rückwärtigen Seite der Baumkrone düstere Finsternis herrscht, und von Ben fehlt jede Spur. Auf einmal rutscht Phillip aus und stürzt unaufhaltsam in die Tiefe. Er landet auf weichem Waldboden, aber in völliger Dunkelheit. Ist es vielleicht gar kein Zufall, dass Phillip hierher geraten ist? Wird er seinen Bruder wiederfinden? Wer aber hat sie zur alten Eiche gelockt?

Ben, komm schnell herunter!, ruft er seinem Bruder erwartungsvoll zu. Doch er erhält keine Antwort. Er sieht zur Krone hinauf, aber er kann Ben nicht sehen. Sein kleiner Bruder ist nicht mehr da, wo er vorhin noch stand. Benni? Verstört blickt Phillip zu Aris. Dieser beginnt, mit dem Schwanz zu wedeln, weil er die Keksdose in Phillips Hand entdeckt hat. Plötzlich jedoch springt der Setter auf als hätte er irgendetwas bemerkt, das ihn beunruhigt, und dreht sich blitzartig um. Und noch bevor Phillip ihn festhalten kann, saust Aris pfeilschnell an ihm vorbei. Neben der Eiche sieht das Gestrüpp wie eine hohe, unheimlich dichte, grüne Wand aus. Aris flitzt auf dieses Dickicht zu und verschwindet spurlos darin. Als hätte ihn das Gebüsch verschlungen. Dann ist es wieder still. Furchtbar still. Phillip hat sich für einen Moment wie gelähmt gefühlt. Keinen Millimeter hat er sich bewegt. Er konnte Aris nicht einmal am Halsband packen, um ihn zurückzuhalten. Noch immer sitzt er wie versteinert auf der dicken Wurzel der Eiche. Er schaut weder nach links noch nach rechts. Er hat Angst. Ben und Aris scheinen wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Nur er ist noch hier. Ganz allein.