Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzererfahrung auf unserer Website zu bieten und erlauben das Setzen von Drittanbieter-Cookies. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden. Weitere Informationen zu den verwendeten Cookies, und zu ihrer Deaktivierung finden Sie hier.

Navid Kermani

Ungläubiges Staunen

Über das Christentum. Ausgezeichnet mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2015
Hardcover
Beck 2016
303 Seiten; m. 49 farb. Abb.; 223 mm x 177 mm
Auflage: 13. Aufl.
ISBN: 978-3-406-68337-4


Verfügbar oder lieferbar in 48 Stunden

Ebenfalls verfügbar als:
25.70 EUR
(inkl. USt.)
 
I . MUTTER UND SOHN<br /> <br /> Mutter<br /> <br /> Sohn<br /> <br /> Sendung<br /> <br /> Liebe I<br /> <br /> Liebe II<br /> <br /> Erniedrigung<br /> <br /> Schönheit<br /> <br /> Kreuz<br /> <br /> Klage<br /> <br /> Auferstehung<br /> <br /> Verwandlung<br /> <br /> Tod<br /> <br /> Gott I<br /> <br /> Gott II<br /> <br /> II . ZEUGNIS<br /> <br /> Kain<br /> <br /> Hiob<br /> <br /> Judith<br /> <br /> Elisabeth<br /> <br /> Petrus<br /> <br /> Hieronymus<br /> <br /> Ursula I<br /> <br /> Ursula II<br /> <br /> Bernhard<br /> <br /> Franziskus<br /> <br /> Petrus Nolascus<br /> <br /> Simonida<br /> <br /> Paolo Dall'Oglio<br /> <br /> III . ANRUFUNG<br /> <br /> Berufung<br /> <br /> Gebet<br /> <br /> Opfer<br /> <br /> Kirche<br /> <br /> Spiel<br /> <br /> Wissen<br /> <br /> Tradition<br /> <br /> Licht<br /> <br /> Lust I<br /> <br /> Lust II<br /> <br /> Auszug<br /> <br /> Kunst<br /> <br /> Freundschaft<br /> <br /> Dank<br /> <br /> Literatur<br /> <br /> Verzeichnis der Abbildungen<br />

Besprechung
"Der seltene Glücksfall eines Religionsdialogs, der die hergebrachten Zuordnungen auf das Schönste und Irritierendste durcheinanderbringt."<br /> Johann Hinrich Claussen, Herder Korrespondenz, Juni 2016<br /> <br /> "Erfrischend subversiv."<br /> Walter Kayser, Portal für Kunstgeschichte, 10. Dezember 2015<br /> <br /> "Ein Buch gerade auch für Atheisten, explizit Ungläubige."<br /> Der Tagesspiegel, 5. Dezember 2015 <br /> <br /> "Der unvoreingenommene, kluge Blick auf das Fremde."<br /> Literatur Spiegel, Dez 15/Jan 16<br /> <br /> "Diese 40 Bildbeschreibungen eines Moslems zu Schlüsselwerken der christlichen Kunst sind das schönste Buch, das je auf einer deutschen Bestsellerliste stand."<br /> Denis Scheck, Der Tagesspiegel, 2. November 2015<br /> <br /> "Er nähert sich dem christlichen Glauben nicht denkend, sondern schauend und fühlend."<br /> Friedrich Wilhelm Graf, Die ZEIT, 15. Oktober 2015<br /> <br /> "Navid Kermani erweist sich in seinem neuen Buch "Ungläubiges Staunen" als hervorragender Kenner der Bibel und der christlichen Kunst."<br /> Wiener Zeitung, 13. Oktober 2015<br /> <br /> "Eine Liebeserklärung an den Glauben."<br /> Zeit, 8. Oktober 2015<br /> <br /> "Ein unglaublich guter Anstoß, den Blick neu zu schärfen für das wunderbar Befremdende katholischer Bildwelten."<br /> Jan-Heiner Türck, Neue Zürcher Zeitung, 8. Oktober 2015<br /> <br /> "Ein Augenöffner. [...] bringt das Christentum einem Publikum näher, dem die vermeintlich eigene Religion längst fremd geworden ist."<br /> René Aguigah, Cicero, Oktober 2015<br /> <br /> "Literarisch und intellektuell ein großer Wurf (...) Bei übermäßigem Genuss besteht Suchtgefahr."<br /> Joachim Frank, Kölner Stadt-Anzeiger, 4. September 2015<br /> <br /> "Kermani ist ein moderner Mystiker."<br /> Friedrich Wilhelm Graf, Deutschlandradio Kultur, 28. August 2015<br /> <br /> "Es ist möglich, auch entspannt und gerade deshalb inspirierend über den Glauben zu schreiben (...) Dieses Buch überwindet Grenzen."<br /> Johann Hinrich Claussen, Süddeutsche Zeitung, 25. August 2015<br /> <br /> "Wer neugierig ist aufs fremdgewordene, eigene Christentum dürfte seufzen: Danke, Navid Kermani."<br /> Christiane Florin, Deutschlandfunk, 24. August 2015 <br /> <br /> "Eine faszinierend schwärmerische Annäherung an den christlichen Glauben."<br /> Alexander Cammann, Die Zeit, 20. August 2015<br />

Langtext
Was geschieht, wenn einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller, der selbst ein Muslim ist, sich in die christliche Bildwelt versenkt? Navid Kermani sieht staunend eine Religion voller Opfer und Klage, Liebe und Wunder, unvernünftig und abgründig, zutiefst menschlich und göttlich: ein Christentum, von dem Christen in dieser Ernsthaftigkeit, Kühnheit und auch Begeisterung nur noch selten sprechen.<br /> <br /> Es ist ein Wagnis: Offenen Herzens, mit einer geradezu kindlichen Neugier steht Navid Kermani vor den großen und vor unbekannten Werken der christlichen Kunst. Und es wird zum Geschenk: Denn seine berückend geschriebenen Meditationen geben dem Christentum den Schrecken und die Schönheit zurück. Kermani hadert mit dem Kreuz, verliebt sich in den Blick der Maria, erlebt die orthodoxe Messe und ermisst die Größe des heiligen Franziskus. Er lehrt uns, in den Bildern alter Meister wie Botticelli, Caravaggio oder Rembrandt auch die Fragen unserer heutigen Existenz zu erkennen - mit klarem Blick für die wesentlichen Details und die untergründigen Bezüge auch zu entfernt scheinenden Welten, zur deutschen Literatur, zum mystischen Islam und selbst zur modernen Heilgymnastik. Seine poetische Schule des Sehens macht süchtig: süchtig nach diesem speziellen Blick auf das Christentum und sehnsüchtig danach, selbst so sehen zu können.<br />