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Christoph Ransmayr

Cox

oder Der Lauf der Zeit. Roman
Hardcover
S. FISCHER 2017
304 Seiten; 219 mm x 135 mm
Auflage: 8. Aufl.
ISBN: 978-3-10-082951-1


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Ebenfalls verfügbar als:
22.70 EUR
(inkl. USt.)
 
Besprechung
Das Einfühlungsvermögen des Autors in Menschen einer vergangenen Epoche und Sprachmacht wie -eleganz (...) Was für eine Kunst! Weltliteratur. Andreas Platthaus Frankfurter Allgemeine Zeitung 20160813

Langtext
Ein farbenprächtiger Roman über einen maßlosen Kaiser von China und einen englischen Uhrmacher, über die Vergänglichkeit und das Geheimnis, dass nur das Erzählen über die Zeit triumphieren kann.

Der mächtigste Mann der Welt, Qiánlóng, Kaiser von China, lädt den englischen Automatenbauer und Uhrmacher Alister Cox an seinen Hof. Der Meister aus London soll in der Verbotenen Stadt Uhren bauen, an denen die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Zeiten des Glücks, der Kindheit, der Liebe, auch von Krankheit und Sterben abzulesen sind. Schließlich verlangt Qiánlóng, der gemäß einem seiner zahllosen Titel auch alleiniger Herr über die Zeit ist, eine Uhr zur Messung der Ewigkeit. Cox weiß, dass er diesen ungeheuerlichen Auftrag nicht erfüllen kann, aber verweigert er sich dem Willen des Gottkaisers, droht ihm der Tod. Also macht er sich an die Arbeit.


Selbst der Kaisers von China ist nicht unsterblich 21. Januar 2017
von PFIFF

Der britische Uhrenmachermeister Alister Cox wird von Qiánlóng, dem Kaiser von China gebeten, nach China zu reisen, um eine einzigartige Uhr zu bauen, eine Uhr, die die verschiedenen Stadien des menschlichen Lebens und die subjektiv gefühlte Geschwindigkeit messen kann.- Ein kompliziertes Unterfangen. Aber Cox hat viel Erfahrung und Phantasie und gute Mitarbeiter, die ihm helfen, diese fast unmögliche Aufgabe zu lösen.
Cox lernt das Leben am chinesischen Hof kennen, aber nur am Rande, da der Kaiser gut bewacht und abgeschottet ist.
Die Erzählform von Ransmayr wirkt fast etwas altmodisch, episch und märchenhaft. Man ist in eine andere Welt versetzt, hineingezogen in den großartigen Roman, der über die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens philosophiert, sogar wenn es um den mächtigsten Mann der Welt geht, den Kaiser von China.
Unglaublich fesselnd! 23. Oktober 2016
Kaum ein Autor schafft es so wie Ransmayr, einen auf den ersten eineinhalb Seiten ins Buch hineinzuziehen und erst nach der letzten Seite wieder loszulassen: ich war vollkommen gefesselt von der eigenartig schönen Geschichte, der Poesie der Sprache und der Macht der Bilder - ein wunderbares, ganz großartiges Buch!
Wunderbar poetisch! 29. August 2016